Heimspiel Knyphausen 2014 in Eltville

Gisbert zu Knyphausen + Kid Kopphausen Band, Heimspiel Knyphause

Dieses Jahr lud Gisbert zu Knyphausen und Familie wieder zahlreiche Musiker auf ihren Draiser Hof in Eltville zum Heimspiel Knyphausen. Der Einladung auf den Gutshof folgten auch ca. 2.500 Besucher.

Man könnte die Veranstaltung ein kleines, feines Festival im idyllischen Rheingau inmitten von Weinreben nennen. Aber diese Beschreibung würde das Heimspiel nicht ausreichend charakterisieren. Man hatte eher das Gefühl mit tollen Künstlern und den Gastgebern zusammen auf dem Gutshof ein wunderbares Familienfest mit schöner Musik und leckerem Wein zu feiern. Die Gäste saßen entspannt auf Picknickdecken auf der großen Wiese verteilt und genossen die Musik und die entspannte Stimmung. Ab und zu mischten sich auch Künstler und die Familie unter die Leute.

Aber nicht nur die besondere Atmosphäre machte dieses Wochenende so schön. Gisbert zu Knyphausen und seine Familie haben auch wieder eine sehr schöne Auswahl an Künstlern auf die Bühne gebracht. Den Samstag durfte eine regionale Nachwuchsband eröffnen, die auf diese Weise die Chance hatte, sich einem größeren Publikum vorzustellen. Dieses Jahr kam das Geschwisterpaar Sarah and Julian Muldoon in den Genuss dieser Möglichkeit. Anschließend betrat Olli Schulz die Bühne, der es diesmal auch wieder vorzüglich verstand das Publikum zu unterhalten und sich am Schluss noch mit seiner Gitarre am langen Kabel ins Publikum begab. Den Abschluss des Abends bildete Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, mit ihren witzreichen Liedern und Performance.

Der zweite Tag begann mit Pallet. Einer iranischen Band, die Gisbert zu Knyphausen bei einem Projekt mit dem Goethe-Institut in Teheran kennen gelernt und mit der er dort auch zusammengearbeitet hat. Es war ihm sichtlich eine große Freude, dass es ihm gelungen war, die Band zu seinem Familienfest auf den Gutshof zu bringen. Und so ließ er es sich – wie auch bei anderen Künstlern – nicht nehmen, auch selbst auf die Bühne zu kommen und gemeinsam zu spielen. Es war faszinierend zu sehen, wie es die in Deutschland recht unbekannte Band verstand, bereits nach wenigen Stücken das Publikum in den Bann zu ziehen. Ob es eher die melancholischen Lieder waren, oder sehr tanzbare Stücke, zu denen viele ihre Picknickdecken verließen und tanzten.

Weiter ging es mit der Berliner Band Die Höchste Eisenbahn. Naben Francesco Wilking und Moritz Krämer stehen Felix Weigt und Max Schröder auf der Bühne, die aktuell die Band bilden. Alles tolle Musiker, die auch aus zahlreichen anderen musikalischen Projekten und Bands bekannt sind.

Den Abschluss des Abends und zugleich ein ganz besonderer Moment des Wochenendes bildete der Auftritt von Gisbert zu Knyphausen und der Kid Kopphausen Band. Vor fast zwei Jahren ist der Mitbegründer der Band, Nils Koppruch, gestorben. Er war nicht nur musikalisch eine beeindruckende Persönlichkeit. Nils Koppruch war auch ein sehr enger Freund und bedeutender musikalischer Weggefährte von Gisbert zu Knyphausen. Und somit war der Auftritt nicht nur ein musikalischer Höhepunkt. Er war auch Gedenken an einen ganz besonderen Künstler.

Die Familie des Barons zu Knyphausen war an diesem Wochenende ein ganz wunderbarer Gastgeber, und es hat sehr viel Freude bereitet, beim Heimspiel Knyphausen dabei gewesen zu sein.